Intercrosse - die schnellste Sportart auf zwei Beinen
Die Trendsportart Intercrosse begeistert immer mehr Sportler und Sportlerinnen. Ab 1980 hat sich Intercrosse zu einer eigenen Sportart entwickelt und wird als weitere Spielform des Sports Lacrosse verstanden.
Von der alten Kultur zum
KultphänomenUrsprünglich
spielten die Indianer Nordamerikas Lacrosse zur Kriegsvorbereitung und
zu spirituellen Zwecken. Das kampfbetonte
Spiel mit vielen hundert Beteiligten dauerte mehrere
Tage, wobei die Tore kilometerweit auseinander lagen. In
Australien
und
England wurden die ersten
Mannschaften gegründet und in Kanada wurde Lacrosse
schliesslich zum
Nationalsport. 1904 und 1908 war Lacrosse sogar olympische
Disziplin.
Im Unterschied zu Lacrosse wird Intercrosse ohne Körperkontakt und mixed gespielt und wird somit als Soft-Variante von Lacrosse bezeichnet.
1985 wurde in Paris der
Weltverband
gegründet (FIIC), in der Schweiz wurde dann im Jahr 1995 der
Schweizer Lacrosse und Intercrosse Verband ins Leben gerufen. Heute
wird Intercrosse in mehr als 40 Nationen gespielt. Intercrosse kann
unter dem MARC-Prinzip zusammengefasst werden: Movement, Autonomy, Respect
und Communikation. Die wichtigsten
Eigenschaften eines Intercrosse-Spielers sind demnach Schnelligkeit,
Ausdauer, Ballgefühl und Geschicklichkeit. Ausserdem sind
Teamgeist und Taktikverständnis wichtige Voraussetzungen
für ein erfolgreiches Spiel. Intercrosse hat
einst den Coubertin-Fairness-Award der Unesco
gewonnen.
Im Unterschied zu Lacrosse wird Intercrosse ohne Körperkontakt und mixed gespielt und wird somit als Soft-Variante von Lacrosse bezeichnet.
1985 wurde in Paris der
Weltverband
gegründet (FIIC), in der Schweiz wurde dann im Jahr 1995 der
Schweizer Lacrosse und Intercrosse Verband ins Leben gerufen. Heute
wird Intercrosse in mehr als 40 Nationen gespielt. Intercrosse kann
unter dem MARC-Prinzip zusammengefasst werden: Movement, Autonomy, Respect
und Communikation. Die wichtigsten
Eigenschaften eines Intercrosse-Spielers sind demnach Schnelligkeit,
Ausdauer, Ballgefühl und Geschicklichkeit. Ausserdem sind
Teamgeist und Taktikverständnis wichtige Voraussetzungen
für ein erfolgreiches Spiel. Intercrosse hat
einst den Coubertin-Fairness-Award der Unesco
gewonnen.

Ein Team besteht
aus maximal 12 Feldspielern und zwei Goalis, während des
Spiels sind dabei ein Torwart und vier Feldspieler gleichzeitig auf
einem Feld. Ein Spiel dauert vier Mal 12 Minuten, wobei fliegend
gewechselt wird. Das Ziel des
Spieles ist, mit
dem
Stock mittels Pässen den Ball ins gegnerische Tor zu
schiessen. Die Mannschaft, die nach Ablauf der Spielzeit mehr Tore
erzielt hat, ist Sieger.
Intercrosse zeichnet sich vor allem durch die besonderen Regeln aus.
No-Contact-Game

Gezielter Körperkontakt (Körper mit Körper, Stock mit Körper, Stock mit Stock) ist verboten. Wird ein Verteidigungsspieler der nicht in Bewegung ist, von einem auf den Weg zum Tor befindlichen Angriffsspieler attackiert, geht der Ball an die verteidigende Mannschaft.
Verteidigung
Es darf nur 1:1 verteidigt werden. Es ist nicht erlaubt, dass zwei Verteidiger einen Stürmer decken, ausser ein Spieler der gegnerischen Mannschaft befindet sich in der Verteidigungshälfte, sonst gibt es Penalty. Der Verteidigungsspieler hält während der Verteidigung den Stock mit beiden Händen fest.
Ballbesitz
Die Mannschaft die im Ballbesitz ist, muss innerhalb von 30 Sekunden einen Angriff abschliessen. Andernfalls geht der Ball an die gegnerische Mannschaft. Ein Spieler darf den Ball nicht länger als fünf Sekunden führen. Der ballführende Spieler darf mit dem Ball nicht gehen. Er muss laufen oder stehen.

Covern
Der Spieler, der einen auf dem Boden
liegenden Ball zuerst
mit dem Korb seines Sticks bedeckt, darf den Ball spielen. Die
Gegenspieler
müssen dabei einen Abstand von mindestens 2 Meter halten.

